Dateiverwaltungstools

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Nützliche Tools für die Dateiverwaltung

Alteingesessene „Computerspezialisten“ schwören darauf, dass sie durch die richtige Benennung der Daten und mit Hilfe von Verzeichnissen stets die Ordnung halten können und immer alles wiederfinden. Das mag in vielen Fällen zutreffen, wer mit Terrabytes an Daten arbeitet, weiß aber, dass das genauso schnell schiefgehen kann. Viele sehnen sich nach Werkzeugen, mit denen sich Listen anlegen, Ordnung schaffen und das Arbeiten unter Windows vereinfachen lassen. Und genau hier kommen Tools für die Dateiverwaltung, auch als Dateimanager bekannt, ins Spiel. Doch die Auswahl an diesen Helfern ist alles andere als leicht zu überblicken. Deswegen geben wir in diesem Artikel einen kleinen Überblick über zu dem Thema.

Tools für die Dateiverwaltung – mit NewFileTime die Datumsdaten von Ordnern ändern

Jeder Ordner und jede einzelne Datei sind mit einem Zeitstempel versehen. Hierdurch lässt sich jederzeit nachvollziehen, wann die Datei oder der Ordner zuletzt verändert wurde. Kopiert man die Daten auf einen externen Speicher, kann das allerdings zu einer willkürlichen Änderung des Zeitstempels führen. Die Folge: Der Anwender verliert vollkommen den Überblick über die zeitlichen Merkmale seiner Daten. Ein Werkzeug für die Dateiverwaltung, das hier Abhilfe schaffen kann, ist NewFileTime. Dieser Helfer ermöglicht nämlich die Manipulation der Daten.

  • Die Freeware ist in vielen Versionen erhältlich.
  • Es ist keine Installation erforderlich und die Größe der Datei (32-Bit-Version) beträgt gerade einmal 36 Kilobyte.
  • Mit den entsprechenden Rechten können Datei- und Ordnerzeiten beliebig manipuliert werden.

Das Tool für die Dateiverwaltung bietet effiziente Möglichkeiten, um die Zeit- und Datumsdaten der Ordner und Dateien manuell zu verändern. Das kann sehr nützlich sein. Administratoren sollten sich allerdings genau überlegen, wem sie die Verwendung des Tools im Firmennetzwerk erlauben (Stichwort „böswillige Manipulation“).

Tools für die Dateiverwaltung – mit Folder Iconizer das System nach eigenen Vorstellungen sortieren

Papiericon sammlung

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Egal, ob Windows, Linux oder ein anderes Betriebssystem – jede grafische Oberfläche stellt dem Anwender eine möglichst einfache Suchfunktion zur Verfügung, um die gewünschten Dateien schnell zu finden. Dass die Dateisuche immer noch ein wenig schneller bzw. effizienter sein kann, zeigt das Programm Folder Iconizer. Dieser Dateimanager ermöglicht es, die Ordner nach den ganz eigenen Vorstellungen zu gestalten. Man kann unterschiedliche Icons auswählen und die Ordner mit unterschiedlichen Farben versehen.

  • Mit allen Windows-Systemen kompatibel.
  • Besonders kompakt und leicht zu installieren.
  • Es stehen viele verschiedene Icons und Farben zur Verfügung, mit denen sich die Ordner perfekt sortieren lassen.
  • Die vorgenommenen Änderungen können jederzeit und vollkommen problemlos rückgängig gemacht werden.

Für Systemadministratoren und Profi-Anwender kommt dieses Tool für die Dateiverwaltung wohl kaum infrage. Für „normale“ Anwender stellt Folder Iconizer aber eine hervorragende Möglichkeit dar, sein System nach ganz eigenen Vorstellungen zu sortieren. Die Übersicht über die eigenen Ordner wird deutlich verbessert und das einzige Manko ist die Tatsache, dass das Werkzeug ausschließlich in englischer Sprache erhältlich ist.

Ein weiteres nützliches Werkzeug für die Verwaltung von Dateien: Driver Folder

Viele Nutzer finden es noch immer angenehm, per Laufwerksbuchstaben auf die Daten zuzugreifen. Ein gutes Programm, um Verzeichnisse über einen beliebig festzulegenden und noch nicht für ein anderes Verzeichnis vergebenen Buchstaben zu erreichen ist subst.exe. Möchte man nicht mit der Kommandozeile arbeiten, ist der Dateimanager namens Drive Folder sogar eine noch bessere Alternative:

  • Das Programm ist äußerst kompakt und schnell installiert.
  • Es erspart dem Anwender die Kommandozeilenbefehle.
  • Ein Hilfeprogramm unterstützt den Nutzer bei der Einrichtung des virtuellen Laufwerks. Zudem wird eine entsprechende Batch-Datei zur Verfügung gestellt, durch die die Zuweisung automatisch ausgeführt werden kann.

Hinweis: Wer das Tool für die Datenverwaltung unter Windows 7 nutzen möchte, muss es manuell starten und zwar mit der Einstellung “Als Administrator ausführen“. Andernfalls wird der Zugriff aufgrund von mangelnden Rechten verweigert.

Driver Folder ist eine kleine aber äußerst nützliche Erweiterung für all diejenigen, die lieber mit Laufwerksbuchstaben anstatt mit komplizierten Pfadangaben arbeiten. Sobald die nötigen Batch-Dateien angelegt wurden, stehen die einzelnen Buchstaben problemlos zur Verfügung.

Dateimanager – die Auswahl kennt keine Grenzen

Es gibt viele weitere Tools für die Dateiverwaltung. Der Speed Commander bietet beispielsweise eine schnelle Datei-Umbenennung, integrierte Archivfunktionen sowie einen FTP-Server. Der Total Commander überzeugt wiederum durch eine höchst komfortable Dateiverwaltung samt integriertem ZIP-Modul und mit einem FTP-Client für Down- und Uploads. Oder wie wäre es mit dem Tool namens Just Another Commander? Dieses erinnert in seiner Bedienung stark an den Norton Commander. Der Vorzug hier: Gepackte Dateien werden allesamt als Verzeichnis angezeigt. So behält man immer den Überblick über seine Daten.

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